Nickolsen’s Techblog

September 5, 2008

phpSysInfo auf NSLU2 [working!]

Gespeichert unter: Computer, Debian, Linux, NSLU2 — Schlagworte: , , — nickolsen @ 4:26

Nachdem ich vor ein paar Stunden noch in die „düstere“ Zukunft geblickt habe, mir meine Statusscripte selber bauen zu müssen, hat die Suche jetzt vorerst (!!!) ein Ende. phpSysInfo lautet die Lösung!

phpSysInfo on NSLU2

phpSysInfo on NSLU2

Sieht schick aus, braucht nur *hust* 9 Sekunden zum Generieren und liefert mir alle Informationen die ich benötige.

Aufgrund der Generierungszeit plane ich allerdings ein anderes Konzept: Eine HTML-Seite wird alle 15 Minuten generiert. Das spart Rechenleistung… wenn ich bei phpSysInfo nämlich alle 5 Sekunden auf „Aktualisieren“ klicke, dann macht die NSLU2 doch wieder schlapp…
In diese HTML-Seite würde ich dann noch einbauen, dass z.B. mein Router oder andere Geräte in meinem Netzwerk angepingt werden, um direkt deren Verfügbarkeit abzufragen. Aber dazu irgendwann mehr… jetzt bin ich erstmal glücklich ;)

Serverstats (rrdtool) auf NSLU2

Gespeichert unter: Computer, Debian, Linux, NSLU2 — Schlagworte: , , — nickolsen @ 9:51

Immer noch suchend nach einer Monitoring-Lösung für meine NSLU2 hat ein Arbeitskollege mich heute auf Serverstats gebracht.
Gerade bin ich dann dazu gekommen, alles zu testen. Die Installation war denkbar einfach – beschrieben auch auf der Homepage unter „Documentation“ -> „Install“.
Die Ernüchterung folgte dann aber auf dem Fuße… die NSLU2 ist mit dem generieren von Graphen einfach total überfordet. Würde ich die Werte als Text ausgeben lassen, gäbe es wahrscheinlich keine Probleme, aber als Graph – no way!
Ich glaube, dass ich die NSLU2 eindeutig überschätzt habe. Als Netzwerkspeicher und (wenns denn bei mir laufen würde) als Printserver gut geeignet, vielleicht noch ein kleiner Webserver – aber jegliche andere CPU-/Speicher-belastende Arbeit ist zu viel! Schade auch.
Vielleicht probiere ich das ganze nochmal am Sonntag aus (da habe ich etwas Luft), mit weniger Graphen. Ich befürchte aber, dass schon ein einzelner Graph das System erstickt.

Na ja, irgendwann werd ich mir ein neues Notebook zulegen und dann wird mein jetziges als „Server“ dienen und USB-Festplatten verwalten, Druckaufträge entgegen nehmen, tolle Statusseiten generieren usw. Dazu reicht die Leistung nämlich locker leicht aus! Und viel Strom frisst es auch nicht.

Für alle, die sich für Bash-Programmierung interessieren:
Advanced Bash Scripting Guide

August 20, 2008

NSLU2 und Cacti

Gespeichert unter: Computer, Debian, Linux, NSLU2, Nicht kategorisiert — Schlagworte: , , , — nickolsen @ 3:57

So, da ich immer noch auf der Suche nach einer schönen Monitoring-Lösung für meine NSLU2 bin, hab ich heute mal Cacti ausprobiert.
Prinzipiell funktionstüchtig bekam ich immer Fehlermeldung wegen irgendwelcher SQL-Abfragen. Also, selber per
mysql -u cacti -p -e "use cacti;"
eingeloggt und nachgeschaut was da los ist. Und siehe da, auch bei mir riss die Verbindung zum SQL-Server ab (sagte MySQL).

top
brachte mir dann die Lösung: 900k freien Speicher. Ouch. Cacti und der MySQL-Server sind aus Performance-Gründen jetzt vom System geflogen. Der Apache2 und Samba3 läuft noch und dabei bleibt es auch erstmal. Irgendwann wirds dann mal ein Print-/File-Server mit Status-Seite und mehr auch nicht. Für andere Zwecke hol ich mir dann eine zweite NSLU2… irgendwann :)

August 12, 2008

Samba unter Debian Etch

Gespeichert unter: Computer, Debian, Linux, NSLU2 — Schlagworte: , — nickolsen @ 8:39

Mit

apt-get update

holen wir uns erstmal die neuen Paketlisten.

Dann ein

apt-get install samba

und meine NSLU2 ist erstmal beschäftigt.

Zwischendurch kamen noch fragen wie meine Workgroup heißen soll und ob ich WINS aktivieren möchte. Workgroup heißt „LAN“ und WINS will ich nicht. Mehr gab es nicht zu tun. Danke aptitude :)

Ich hab dann direkt noch

apt-get install cupsys

ausgeführt, weil mein Samba später auch noch als Druckserver dienen soll.

So, als nächstes ruft man mit dem Editor seines Vertrauens die smb.conf auf und editiert alles nach den eigenen Wünschen.

nano -w /etc/samba/smb.conf

Für mich interessant waren folgende Zeilen:

max log size = 500

Maximale Loggröße auf 500kb begrenzen (sollte reichen).

security = user

User benötigt zwingend einen gültigen Linux-Benutzeraccount für die Anmeldung bei Samba.

encrypt passwords = true

Eigentlich unwichtig, da ich meine Passwörter eh im Klartext im Internet veröffentlichen werde %-)

invalid users = root

Root darf sich nicht anmelden. Ist aus Sicherheitsgründen einfach besser, wie ich finde.

load printers = yes

printing = cups

printcap name = cups

Druckereinstellungen für Samba /w Cups

printer admin = nickolsen

Ganz sinnig, damit man nicht immer nen Root braucht: Printer-Admins einrichten.

[printers]
comment = All Printers
browseable = no
path = /var/spool/samba
printable = yes
public = no
writable = no
create mode = 0700

[print$]
comment = Printer Drivers
path = /var/lib/samba/printers
browseable = yes
read only = yes
guest ok = no

[music]
comment = Music folder
path = /mnt/data/music/
browseable = yes
read only = yes
guest ok = no

Freigaben (zweimal Drucker und einmal Ordner read-only)

Drucken hat bei mir bisher noch nie funktioniert. Also keine Ahnung, ob das klappt oder nicht. Aber die Ordnerfreigabe steht :)

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